Abfälle, Tonnen & Co.

Alle Abfälle müssen am Abfuhrtag bis 6:30 Uhr morgens an die Straße zur Abholung bereitgestellt werden. Bitte nehmen Sie Rücksicht auf Fußgänger*innen und achten Sie darauf, dass sie den Gehweg ohne Beeinträchtigung nutzen können. Bitte achten Sie darauf, dass der Deckel Ihrer Abfalltonne immer geschlossen ist. Überfüllte Gefäße werden nicht abgefahren. Das gilt auch, wenn das maximale Gewicht der Abfallbehälter überschritten wird. Darum pressen Sie bitte den Abfall nicht in die Tonnen oder den Container. Sie können sonst nicht geleert werden.

Biotonne

Die Grüne Tonne (auch Biotonne genannt), für die in Bonn keine zusätzlichen Gebühren anfallen, ist für pflanzliche und unbehandelte Abfälle aus der Küche und in kleinen Mengen aus dem Garten.

Wir von bonnorange unterstützen Gartenbesitzer*innen, die selbst kompostieren wollen, durch eigens geschulte Kompostberater. Diese besuchen Sie als Gartenbesitzer*in und informieren Sie über die Kompostierung. Zum Start erhalten Sie ein Vorsortiergefäß sowie eine Kompostfibel ausgehändigt. Das Angebot ist ein kostenloser Service, der zur Nachhaltigkeit beitragen soll. Fordern Sie Ihre Beratung bei unserem Bürgertelefon unter 0228 - 555 27 20 oder per an.

Zu beachten gilt:

  • Die 120 Liter fassende Biotonne steht für Privathaushalte in allen Stadtteilen zur Verfügung. In Großwohnanlagen ist die Aufstellung von 660- oder 1.100-Liter-Behältern möglich.
  • Mit Bioabfall gefüllte Säcke, Kartons und andere Behälter sowie Gartenabfälle aller Art, die bei der Abfuhr neben der Biotonne stehen, werden nicht mitgenommen.
  • Besonders feuchter Bioabfall sollte in Zeitungspapier oder Papierküchentücher eingewickelt werden.

Zusätzliche Information:

  • Vor mehr als 20 Jahren hat die Bundesstadt Bonn als einer der ersten Städte bundesweit die separate Bioabfallsammlung eingeführt. Dadurch wurde ein Großteil organischer Abfälle aus der Restabfalltonne geholt und über die Biotonne oder zum Teil durch Eigenkompostierung wieder in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt. Die Getrenntsammlung ist die Grundlage dafür, Ressourcen zu schonen und nachhaltig die Umwelt zu schützen. Daher ist es in der Konsequenz stringent, dass als weiterer Schritt zwischen organischen Küchen und Gartenabfällen unterschieden wird. Denn Gartenabfälle und Laub können über andere Entsorgungswege noch effizienter wiederverwertet werden.
     
  • Tipps zur Nutzung im Winter:
    Im Winter friert der Inhalt der Biotonnen bei Minustemperaturen aufgrund des hohen Wassergehaltes der Abfälle selbst bei kurzer Standzeit ein. Der Kunststoff der Biotonnen wird bei Frost spröde, sodass heftiges Anschlagen an der Schüttung des Müllfahrzeugs leichter zur Beschädigung der Tonnen führen könnte. Daher können angefrorene Reste in den Biotonnen zurückbleiben, die leider nicht nachträglich eingesammelt werden können.

    Stellen Sie die Biotonne nach Möglichkeit frostsicher unter. Wickeln Sie den Biomüll in Zeitungspapier oder Küchenkrepp ein. Das hilft gegen das Festfrieren an den Tonnenwänden. Legen Sie den Tonnenboden mit zerkleinerten, dünnen Zweigen oder Zeitungspapier aus. Das hilft gegen das Festfrieren am Tonnenboden. Beim Befüllen der Biotonne immer wieder Zwischenschichten aus Zeitungspapier oder Eierkartons aus Pappe einlegen. Bitte generell keine beschichteten Papiere und Hochglanzpapier verwenden.

    Lassen Sie feuchte Abfälle antrocknen, denn nur nasse Abfälle frieren fest. Es kann auch versucht werden, den Tonneninhalt vorsichtig mit einem langen Stab zu lockern und vom Tonnenrand zu lösen.

    Stellen Sie bei anhaltend starkem Frost den in Zeitungspapier eingeschlagenen Biomüll für zirka ein bis zwei Stunden ins Freie. So friert der Biomüll ein, bevor er in die Tonne kommt und friert nicht in der Tonne fest. Grünabfälle bei den Sammelstellen abgeben

    Ein Patentrezept zur Vermeidung von angefrorenem Bioabfall gibt es nicht, doch mit diesen Tipps haben wir eine gute Chance, die Biotonnen auch bei Frost zu leeren. Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass die Biotonnen nach dem Auftauen aus Zeitgründen nicht nachträglich eingesammelt werden können. Auch zusätzliche Mengen, die für die Abfuhr beigestellt werden, können nicht entsorgt werden.
     
  • Tipps zur Nutzung im Sommer:
    Achten Sie auf eine richtige Befüllung. Halten Sie den Tonnendeckel stets geschlossen, damit möglichst wenig Insekten ihre Eier in der Tonne ablegen und die Gerüche nicht nach außen dringen können. Lassen Sie die Biotonne nicht in der prallen Sonne stehen In den warmen Sommermonaten hilft das Einwickeln der feuchten Bioabfälle in Zeitungspapier oder die Eingabe von Gartenkalk gegen Geruchsbelästigung. Reinigen Sie die Biotonne bei Bedarf zum Beispiel mit dem Gartenschlauch oder beauftragen Sie eine Fachfirma mit der Reinigung.

    In dem Faltblatt "Bioabfall und Kompostierung“ haben wir wichtige Informationen zum Thema für Sie zusammengefasst.

Restabfalltonne

Die Graue Tonne (auch Restabfalltonne genannt) ist für die sogenannten Restabfälle bestimmt. Die Tonne wird von den Mitarbeiter*innen der Abfallwirtschaft geleert und zur Müllverwertungsanlage gebracht. Dort werden Abfälle, die nicht mehr für das Recycling geeignet sind, energetisch verwertet. Wie die nachhaltige und umweltfreundliche Form der Verwertung im Detail funktioniert, erfahren Sie unter www.swb-verwertung.de.

Zusätzliche Information:

  • Beistellsäcke:
    Für die Entsorgung gelegentlich anfallender zusätzlicher Restabfallmengen bietet bonnorange Beistellsäcke an, die über den Handel erhältlich sind.

    In dem Faltblatt „Wohin mit dem Müll“ haben wir wichtige Informationen zur Entsorgung für Sie zusammengefasst.

Papiertonne

Die Blaue Tonne (auch Papiertonne genannt) ist für Altpapier bestimmt und wird in Bonn ohne zusätzliche Gebühren angeboten. Durch die Produktion von Papier aus Altpapier verringern sich der Frischwasserverbrauch, die Abwasserbelastung und der Energiebedarf. Sowohl Umweltschutzpapier als auch Recyclingpapier bestehen zu 100 Prozent aus Altpapier.

Zu beachten gilt:

  • Altpapier gehört, auch wenn es den Grünen Punkt trägt, nicht in die Gelbe Tonne.

Zusätzliche Information:

Fällt mehr Papier oder Pappe als gewöhnlich an, besteht die Möglichkeit die im öffentlichen Straßenraum aufgestellten blauen Container zu nutzen. Ihre Standorte wurden in den Bonner Stadtplan eingebunden und sind nur für die Abgabe von haushaltsüblichen Mengen vorgesehen. In Ausnahmefällen können Sie Ihr Altpapier am Abfuhrtag der Blauen Tonne gebündelt, in Kartons oder Papiersäcke (nicht in Plastiktüten) gefüllt bis spätestens 6:30 Uhr am Straßenrand dazustellen. Die maximale Kantenlänge der Kartons liegt bei einem Meter und das zulässige Höchstgewicht pro Karton/Papiersack bei 15 Kilogramm gemäß der Hebe- und Trageverordnung.

Die kostenfreien Altpapiercontainer für haushaltsübliche Mengen Altpapier und Kartonagen können ebenfalls auf den Wertstoffhöfen genutzt werden.

Gelbe Tonne/Gelber Sack

In die Gelbe Tonne bzw. den Gelben Sack gehören Verkaufsverpackungen aus Leichtstoffen. Diese werden im Auftrag der BellandVision GmbH durch eine Privatfirma eingesammelt. Gelbe Tonnen (240 Liter) und Gelbe Großbehälter (1.100 Liter) müssen vom Hauseigentümer oder Bevollmächtigten schriftlich bestellt werden. Gelbe Säcke können auch von Mietern bestellt oder selber abgeholt werden bei:

Firma REMONDIS GmbH & Co. KG, Am Dickobskreuz 11a, 53121 Bonn,
Telefon: 02 28 - 7 66 67 77, Fax: 02 28 - 7 66 66 95.

Die Ausgabe der Gelben Säcke erfolgt an der Waage der Firma REMONDIS GmbH & Co. KG, Am Dickobskreuz 11 a, 53121 Bonn. Der Parkplatz befindet sich links hinter der Einfahrt, die Waage finden Sie auf der rechten Seite. Bestellung per Online-Formular: Formular zur Bestellung von Gelben Tonnen und Gelben Säcken oder per .

Zu beachten gilt:

  • Achten Sie auf die korrekte Befüllung Ihrer Behälter (Tonnen, Großbehälter, Säcke). Gelbe Behälter, die falsch befüllt wurden, werden von der Firma Remondis nicht abgefahren.
  • Haben Sie Probleme mit der Abfuhr? Wenden Sie sich bitte direkt an die Firma: REMONDIS GmbH & Co. KG, Tel.: 0228 - 76 66 77 7.

Zusätzliche Information:

  • Verkaufsverpackungen aus Leichtstoffen werden im Rahmen der sogenannten dualen Systeme durch eine Fachentsorgungsfirma mittels der Gelben Tonne oder dem Gelben Sack eingesammelt. Die Kosten für diese Systeme werden vom Hersteller der Verpackungen über den Produktpreis an die Verbraucher weitergegeben. So bezahlt jeder Verbraucher direkt beim Kauf von Einwegprodukten die Entsorgung. Mittlerweile gibt es mehrere duale Systeme. Bitte beachten Sie, dass eine Verkaufsverpackung nicht mehr mit einem Kennzeichen eines dualen Systems wie zum Beispiel dem bekannten "Grünen Punkt" versehen sein muss, da alle Hersteller von Verkaufsverpackungen, die in Haushalten (und an vergleichbaren Anfahrstellen) anfallen, an einem dualen System teilnehmen müssen. Nicht gekennzeichnete Verkaufsverpackungen gehören daher trotzdem in die Gelbe Tonne bzw. in den Gelben Sack.
  • Wichtiger Hinweis: Kennzeichen wie der "Grüne Punkt" sind keine Umweltzeichen! Sie geben lediglich Auskunft darüber, dass diese Verpackung dem Sammelsystem zugeführt werden kann. Es sagt nichts über Umweltverträglichkeit des Produktes oder des Verpackungsmaterials aus. So erhält zum Beispiel die Einweg-Getränkeverpackung (ohne Pfand) ein Kennzeichen, die Mehrweg-Pfandflasche, die ins Geschäft zurückgebracht wird und wieder befüllt werden kann, erhält dieses Kennzeichen hingegen nicht.