Coronavirus: Aktuelle Informationen

Die bonnorange AöR ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge in Bonn. In diesen Zeiten wird uns dies ganz besonders vor Augen geführt. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und werden vor allen Dingen die Hygiene im öffentlichen Raum der Bundesstadt Bonn sicherstellen und gleichzeitig alle nötigen Schutzmaßnahmen ergreifen, um unsere Mitarbeiter*innen zu schützen, damit sie gesund bleiben und ihrer Arbeit nachgehen können. Deswegen passen wir unsere Arbeitsabläufe stets der aktuellen infektionsepidemiologischen Lage an und bitten für diese Veränderungen um Ihr Verständnis. Die bonnorange AöR hat einen Krisenstab gebildet, um zeitnah die Lage rund um das Coronavirus zu bewerten und Schutzmaßnahmen in Kraft zu setzen. Krisenpläne für die Abfallwirtschaft und die Stadtreinigung liegen mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen vor und können stufenweise umgesetzt werden. Zudem steht die bonnorange AöR mit dem Krisenstab der Stadt Bonn in engem Austausch.

Diese Seite wird ständig aktualisiert, sodass wir Sie hier über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten (letzte Aktualisierung: 20. September 2022, 13:47 Uhr).

Kurz & knapp:

  • Sollte es zu betriebsbedingten Ausfällen kommen, arbeiten wir nach einer feststehenden Priorisierung, die das Ziel hat, die Hygiene in der Stadt aufrecht zu erhalten.
  • Alle Abfuhren (Restabfälle, Bio, Papier, Sperrmüll) finden statt (weitere Informationen siehe Abschnitt "Entsorgung").
  • Die Wertstoffhöfe sind geöffnet. Es gelten die regulären Öffnungszeiten.
  • Besondere Regeln für Quarantäne-Haushalte (siehe Abschnitt "Entsorgung")
  • Die Stadtreinigung ist im Einsatz (weitere Informationen siehe Abschnitt "Stadtreinigung").
  • Unser Kundeservice berät Sie per Telefon 0228 - 555 27 20 und .

Stadtreinigung

  • Oberste Priorität haben der Winterdienst und die Beseitigung von wildem Müll, Glasscherben und die Wahrnehmung von Aufgaben in Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt. Zur Aufrechterhaltung der Hygiene gehört die tägliche Leerung der stark frequentierten Papierkörbe und die Reinigung von öffentlichen Plätzen sowie die wöchentliche Leerung aller übrigen Papierkörbe im öffentlichen Verkehrsraum. Bevor dies ausfällt, werden wir schrittweise andere Reinigungsleistungen reduzieren, solange die Hygiene dadurch nicht gefährdet wird. Bonner Bürger*innen können ihren Beitrag leisten, indem sie mit uns gemeinsam auf Sauberkeit achten und die Fahrbahnen, Gehwege, Fußgängerzonen, Parks usw. frei von Abfall und anderen Verschmutzungen halten.
  • Oberstes Ziel ist die Verhütung von Krankheiten und Gesundheitsschäden in der Stadt durch die Sicherstellung der Abfallentsorgung. Dafür hat bonnorange einen Notfallplan, der auch unserer Verantwortung für unsere Mitarbeiter*innen Rechnung trägt, die wir schützen müssen, damit sie weiterhin ihre wichtigsten Aufgaben erfüllen können. Sollte es zu Engpässen kommen, können Leistungen von uns sukzessive zurückgefahren werden. Zunächst könnten die Wertstoffhöfe und die mobilen Grünannahmestellen geschlossen und die gewerbliche Sammlung von Papierabfällen von einem 14-tägigen auf ein monatliches Intervall umgestellt werden. Auch die Altkleidersammlung aus den Containern von bonnorange, Sperrmüll- und Elektrogroßgerätesammlung könnten zum Beispiel dann abgestellt werden, wenn viele unserer Mitarbeiter*innen erkranken sollten. In jedem Falle werden wir die Abholung von medizinischen Abfällen, die Beseitigung von wildem Müll, die Restabfallsammlung und die Bio-Tonnen-Abfuhr aufrecht erhalten. Sollte es zu solchen Einschränkungen kommen, werden wir Sie darüber informieren.
  • Besondere Regelungen für Quarantäne-Haushalte: Auf Empfehlung des BMU sollten Bürger*innen, die in privaten Quarantäne-Haushalten leben, nicht nur Hygieneartikel wie Taschentücher, Einwegwäsche oder Wischlappen, sondern auch Altpapier, Verpackungen und häusliche Bio-/Küchenabfälle über die Restmülltonne entsorgen. Die Abfälle sind in stabilen, möglichst reißfesten Müllsäcken zu sammeln, die fest verschlossen (zum Beispiel verknotet) werden müssen. Um Beschädigungen und Verletzungen zu vermeiden, müssen spitze und scharfe Gegenstände sicher verpackt werden. Die Müllsäcke sollten möglichst so verstaut werden, dass vermieden wird, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit dem Abfall in Kontakt kommen oder diesen verteilen. Die Beistellsäcke dürfen erst am Abfuhrtag rausgestellt werden.
  • Alle Mitarbeiter*innen wurden über Basismaßnahmen zu Vermeidung der Verbreitung des Virus informiert. Dazu zählt insbesondere eine gute Handhygiene, für die ein häufigeres Händewaschen mit Wasser und Seife völlig ausreicht. Desinfektionsmittel sollten vorwiegen von denjenigen Mitarbeitenden verwendet werden, die keine Möglichkeit haben, sich die Hände zu waschen, weil sie zum Beispiel im Außeneinsatz sind. Ebenso halten wir Abstand zueinander. In Innenräumen gilt die Empfehlung zum Tragen einer Maske. 
  • Soweit die technischen Voraussetzungen vorhanden sind, arbeiten Mitarbeiter*innen von uns im Homeoffice. Außerdem lüften wir in unseren Räumen und Fahrzeugen regelmäßig.