Die bonnorange AöR zieht eine positive Bilanz der diesjährigen Kippen-Woche, die vom 1. bis 8. Mai 2026 auf Initiative von RhineCleanUp stattfand: Eine Woche lang machte bonnorange mit verschiedenen Aktionen auf die Folgen von Zigarettenkippen für Umwelt und Stadtsauberkeit aufmerksam.
Die bonnorange AöR blickt auf eine erfolgreiche Kippen-Woche zurück: Ein zentraler Bestandteil waren die Aktionsstände, die über die gesamte Woche an verschiedenen Standorten im Stadtgebiet haltmachten. Vor Ort war die Abfallberatung von bonnorange, die mit den Bürger*innen ins Gespräch kam, über Umweltschäden durch Zigarettenstummel informierte und aktiv zum Kippensammeln motivierte. Unterstützt wurde dies durch Infomaterial, ein Glücksrad sowie eine überdimensionale Zigarettenkippe, die als auffälliger Blickfang das Thema sichtbar in den öffentlichen Raum brachte.
Bereits während der gesamten Aktionswoche konnten an den Aktionsständen gesammelte Zigarettenkippen abgegeben werden und Bürger*innen, die ihre Kippen dort einreichten, konnten an einer Verlosung über zwei Tickets für „The Jury Experience“ teilnehmen. Zusätzlich setzte bonnorange in diesem Jahr auf eine breite Öffentlichkeitswirkung: Auf den Ströer‑Videotafeln in den Bonner Fußgängerzonen lief ein Werbevideo, um eine große Zielgruppe zu erreichen und für die Problematik zu sensibilisieren, sowie Audio-Werbung im True-Crime-Podcast „Akte Rheinland“ vom General-Anzeiger. Bereits in den Wochen vor der Kippen-Woche machte bonnorange zudem über den Instagram‑Kanal @bonnorange_de auf die Aktion aufmerksam. In mehreren Beiträgen wurden immer wieder neue „Tatorte“ im Bonner Stadtgebiet gezeigt, an denen achtlos weggeworfene Zigarettenkippen das Stadtbild und die Umwelt belasten.
Den Abschluss bildete die gemeinsame Sammlung der „Asservate“: Die im Laufe der Woche gesammelten Zigarettenkippen wurden in einer großen transparenten Säule von RhineCleanUp gesammelt, um das Ausmaß der Verschmutzung eindrucksvoll sichtbar zu machen. Insgesamt wurden über 50.000 Zigarettenkippen im Bonner Stadtgebiet gesammelt, was eine Verschmutzung von zwei Millionen Litern Wasser bedeutet – diese Mengen verdeutlichen, wie präsent das Problem achtlos weggeworfener Kippen weiterhin ist und wie wichtig Aufklärung und gemeinschaftliche Aktionen bleiben.
