Mehr Abfälle durch Kamelle & Konfetti

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bonnorange zieht Bilanz nach jecken Tagen

Die bonnorange AöR blickt auf eine herausfordernde, aber erfolgreiche Reinigung rund um den Bonner Straßenkarneval zurück. Der vermehrte Einsatz von Konfettikanonen erschwerte die Reinigungsarbeiten, zudem stieg die Abfallmenge.

Wie schon in den Vorjahren waren die Mitarbeitenden der Stadtreinigung in enger Zusammenarbeit mit der Abfallwirtschaft im gesamten Stadtgebiet unterwegs, um Straßen und Plätze schnellstmöglich wieder von den Spuren des Straßenkarnevals zu befreien. Insgesamt kamen in diesem Jahr über 1.981 Einsatzstunden zusammen. Mit über 100 Mitarbeitenden, Kehrmaschinen, Abfallsammelfahrzeugen sowie Containerfahrzeugen wurden die Zugstrecken über viele Stunden gereinigt. Wie üblich wurden zunächst die Hauptwege und anschließend Nebenstraßen gereinigt. Auch an den Tagen nach Rosenmontag waren noch Teams von bonnorange unterwegs, um Bereiche nachzureinigen, die durch dichte Menschenmengen zunächst nicht befahren werden konnten.

Neben der üblichen Kamelle sorgten zahlreiche Konfettikanonen für zusätzliches Material, das sich bei Nässe besonders hartnäckig in Fugen und auf Asphalt festsetzte. An den regnerischen Tagen der Session führte dies zu einem Mehraufwand, insbesondere in den engen Bereichen der Altstadt. Auffällig ist in diesem Jahr zudem der deutliche Anstieg der Abfallmenge. Mit rund 52 Tonnen liegt das Gesamtaufkommen deutlich über dem Vorjahreswert von 44 Tonnen. Verantwortlich dafür ist unter anderem das häufig regnerische Wetter der Session: Feuchte oder vollgesogene Kamelle bleiben auf dem Boden liegen, lassen sich schwerer aufnehmen und werden von vielen Menschen nicht mehr aufgesammelt. Gleichzeitig zeigt sich, dass sich die Besuchenden der Karnevalsumzüge anscheinend weniger für am Boden liegende Kamelle bücken, was das Abfallaufkommen zusätzlich erhöht.