bonnorange zieht nach anspruchsvollem Winter Bilanz

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Winterdienstsaison erfolgreich beendet

Die Winterdienstsaison 2025/2026 stellte bonnorange vor große Herausforderungen, geprägt von intensivem Wetter, langen Einsatzzeiten und einem außerordentlich arbeitsreichen Januar. Trotz dieser Hürden verlief die Saison dank guter Vorbereitung, neuer Technik und des hohen Engagements der Mitarbeitenden erfolgreich.

Die bonnorange AöR zieht für die Winterdienstsaison 2025/2026 Bilanz: Insgesamt waren 190 Mitarbeitende einsatzbereit, die – wenn nötig – im Zwei‑ oder Drei‑Schichtbetrieb gearbeitet haben, um die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Mit bis zu 23 ausgerüsteten Fahrzeugen und zusätzlich ausgebauter Infrastruktur konnte der Winterdienst effizienter umgesetzt werden als in den Vorjahren: am Standort Beuel wurden im vergangenen Jahr Salzreserven aufgebaut, die eine deutlich flexiblere Reaktion auf kurzfristige Wetterumschwünge im rechtsrheinischen Einsatzgebiet ermöglichten. So konnte die bonnorange AöR mit den Standorten Lievelingsweg, Weststraße, Hardtberg und Beuel die vollen Silolagerkapazitäten von insgesamt 1.000 m³ Tausalz (NaCl) ausschöpfen. Auch eine Kleinkehrmaschine mit Soleaufsatz für Radwege kam erstmals zum Einsatz und bewährte sich während der Saison.

In der vergangenen Periode wurden insgesamt 60 Einsatztage verzeichnet, um für sichere Straßen für die Bonner Bürger*innen zu sorgen. Insgesamt wurden 850 Tonnen Streusalz eingesetzt, etwa 21 Prozent mehr als im Vorjahr. An fünf Einsatztagen wurde im Zwei‑Schichtbetrieb, an zwei besonders intensiven Tagen sogar im Drei‑Schichtbetrieb gearbeitet. Der Januar zeigte sich außergewöhnlich arbeitsintensiv: Durch anhaltend niedrige Temperaturen musste die Verkehrssicherheit durchgängig gewährleistet werden, um potenziell gefährliche Situationen auf den Straßen zu verhindern. So entsprachen alleine die in diesem Monat geleisteten Arbeitsstunden fast der gesamten vorangegangenen Winterdienstsaison.

„Es war wirklich ein herausfordernder und anspruchsvoller Winter, gerade aufgrund der Tatsache, dass wir so lange durchgehend im Einsatz waren und es zu kurzfristigen, nicht vorhergesagten Wetterumschwüngen kam“, beschreibt Nicolas Malinka, Leitung der Sparte Stadtreinigung & Winterdienst, die vergangene Saison. „Die hohe Einsatzbereitschaft und die gute Vorbereitung der Mitarbeitenden haben dazu beigetragen, dass wir sehr zufrieden auf die vergangene Saison blicken können“, führt Malinka weiter aus. Vor Saisonbeginn wurde ein umfassendes Fahrsicherheitstraining absolviert, um für den Winterdienst auf glatten Straßen bestens gewappnet zu sein. Ein Einblick dazu ist auf dem Instagram-Kanal @bonnorange_de zu finden.

Während bonnorange die verkehrswichtigen und gefährlichen Straßen, Steigungsstrecken des ÖPNV, Krankenhauszufahrten sowie zahlreiche Radwege und Plätze betreut, liegt ein wesentlicher Teil der Winterwartungspflicht weiterhin bei den Anlieger*innen, etwa an Haltestellen, auf Gehwegen oder auf kombinierten Fuß‑ und Radwegen nach Zeichen 240 StVO. Dieses Zusammenspiel bleibt ein wichtiger Bestandteil der städtischen Verkehrssicherheit in der kalten Jahreszeit.