Bonner Fünftklässler tragen zur Reduzierung des Plastikverbrauchs bei

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Trinkflaschen zur Einschulung.

Auch in diesem Jahr organisiert die bonnorange AöR eine Aktion zum Schulanfang mit dem Ziel, das Bewusstsein der Schüler*innen und der allgemeinen Öffentlichkeit für Möglichkeiten der Abfallvermeidung zu erhöhen.

Trinkflaschen zur Einschulung

Auch in diesem Jahr organisiert die bonnorange AöR eine Aktion zum Schulanfang mit dem Ziel, das Bewusstsein der Schüler*innen und der allgemeinen Öffentlichkeit für Möglichkeiten der Abfallvermeidung zu erhöhen. Um das in Kindergärten und Grundschulen bereits erlernte Umweltbewusstsein weiter zu fördern, wurde die Aktion in diesem Jahr für die 5. Klassen der weiterführenden Schulen initiiert.

Die Empörung war groß, als einige Medien über Müllberge nach den Fridays for Future Demonstrationen berichteten. Doch wurden diese bereits als Falschnachrichten enttarnt. Denn eins der Ziele der Bewegung ist es für die Vermeidung von Einwegartikeln und Plastikmüll einzutreten - und dies ist auch der bonnorange AöR ein wichtiges Anliegen. Abfallvermeidung ist ein zentraler Bestandteil für den Klimaschutz und sollte früh in die Bildung und Erziehung vermittelt werden. Im Frühjahr ist bonnorange deswegen an Schulen herangetreten, um die Kinder bei der Einschulung für das Thema zu sensibilisieren.

Mit wiederverwendbaren Trinkflaschen von Dopper - bekannt von der UN-Klimakonferenz in Bonn (#COP23) - können die weiterführenden Schulen ihre Neuzugänge ausstatten, damit sie nicht auf Einwegflaschen für das Frühstück in den großen Pausen, nach dem Sport oder auch bei einem Besuch der Fridays for Future Demonstration angewiesen sind. Mit einem Brief an die Bonner Schulleiter*innen bedankt sich sogar der Oberbürgermeister Ashok Sridharan für deren Engagement zum Klimaschutz, das die Schulen unter anderem mithilfe der bonnorange AöR betreiben.

Unter den 35 Schulen, die bonnorange unterstützt, ist die Marie-Kahle-Gesamtschule. Die Bildungseinrichtung ist seit Dezember 2013 die erste Bonner Fairtrade-School, die zudem in der Schulordnung die Mülltrennung, die Bemühung "die Abfallmenge gering zu halten" und die Benutzung von Mehrwegbechern vorschreibt. Über die Wichtigkeit von Müllvermeidung auch in der Schule sprach die Schülervertretung mit den neuen Mitschülern der 5. Klassen bei der Einführungsveranstaltung am 2. September in der Aula. In diesem Rahmen informierte auch die Projektleiterin von bonnorange, Frau Antje Vödisch, über den Sinn und Zweck der Trinkflaschenaktion. Anschließend wurden die Flaschen durch die Klassenlehrer*innen an die 108 Schüler*innen verteilt.

Sabine Kreutzer ist die Schulleiterin der Gesamtschule: "Die Trinkflaschen der bonnorange sind für unser Konzept wie das Salz in der Suppe." In der Marie-Kahle-Gesamtschule werden bereits Mehrwegbecher mit Deckel und Filzmanschette zum Kauf angeboten, mit denen die Schüler in der Bäckerei gegenüber 15 Cent Rabatt auf ihren Kaffee erhalten. "Dank der Aktion haben unsere neuen Fünftklässler nun die Möglichkeit ihr Erfrischungsgetränk von Zuhause mitzubringen."

Die Vorständin der bonnorange AöR ist ebenfalls von der Aktion angetan. "Mit unserer Kampagne Werde Cupster: Bonn geht den Mehrweg haben wir diesen Sommer ein Ausrufezeichen im Kampf gegen Einwegbecher gesetzt. Toll ist, wenn wir schon früh anfangen, den Nachwuchs auf das Thema Abfallvermeidung aufmerksam zu machen." Auf www.bonn-geht-den-mehrweg.de können Bonner*innen auf einer interaktiven Karte nachschauen, wo sie ihren eigenen Becher befüllen lassen können oder wo sich Gastronomiebetriebe befinden, die an einem Pfandsystem teilnehmen. "Die Trinkflaschen von bonnorange sind unsere Einladung an die jungen Bonnerinnen und Bonner, mit uns den Mehrweg zu gehen."