Coronavirus: Aktuelle Informationen

Symbolbild: Coronavirus, Foto: Shutterstock

Die bonnorange AöR ist ein wichtiger Teil der Daseinsvorsorge in Bonn. In diesen Zeiten wird uns dies ganz besonders vor Augen geführt. Wir sind uns unserer Verantwortung bewusst und werden vor allen Dingen die Hygiene im öffentlichen Raum der Bundesstadt Bonn sicherstellen und gleichzeitig alle nötigen Schutzmaßnahmen ergreifen, um unsere Mitarbeiter*innen zu schützen, damit sie gesund bleiben und ihrer Arbeit nachgehen können. Die bonnorange AöR hat einen Krisenstab gebildet, der regelmäßig und zeitnah die Lage rund um das Coronavirus bewertet. Krisenpläne für die Abfallwirtschaft und die Stadtreinigung liegen mit aufeinander abgestimmten Maßnahmen vor und können stufenweise umgesetzt werden. Zudem steht die bonnorange AöR mit dem Krisenstab der Stadt Bonn in engem Austausch.

Diese Seite wird ständig aktualisiert, sodass wir Sie hier über neue Entwicklungen auf dem Laufenden halten (letzte Aktualisierung: 07.04.2020, 12:20 Uhr).

Kurz & knapp:

  • Alle Abfuhren (Restabfälle, Bio, Papier, Sperrmüll) finden statt.
  • Besondere Regeln für Quarantäne-Haushalte (siehe Abschnitt "Entsorgung")
  • Aufgrund der Vielzahl der Bestellungen von Sperrmüll auf Abruf und der Elektrogeräteabholung, verlängert sich die Wartezeit. Freie Termine gibt es erst wieder im Juni. Bitte vertagen Sie das Entrümpeln auf einen späteren Zeitpunkt!
  • Am 30. März wurde die mobile Grünabfallsammlung eingestellt. Bitte nutzen Sie die stationären Grüncontainer. Die Abfuhr der Biotonne findet planmäßig statt.
  • Die Stadtreinigung ist weiterhin im Einsatz (siehe Abschnitt "Stadtreinigung").
  • Unser Kundeservice berät Sie per Telefon: 0228 - 555 27 20 und E-Mail.

Grundsätzliches

  • Wir haben unsere Betriebsabläufe dahingehend verändert, dass unsere Mitarbeiter*innen die Möglichkeit zur Vereinzelung haben, sodass sie zum Schutze ihrer Gesundheit Abstand zueinander wahren können.
  • Sollte es zu betriebsbedingten Ausfällen kommen, arbeiten wir nach einer feststehenden Priorisierung, die das Ziel hat, die Hygiene in der Stadt aufrecht zu erhalten.

Kundenservice

  • Alle Veranstaltungen sind auf unbestimmten Zeitraum abgesagt. Dazu zählen bei bonnorange schon seit mehreren Wochen die mit Kindern auf dem eigenen Gelände oder in anderen Einrichtungen stattfinden Veranstaltungen.
  • Darunter zählt auch: Bonn-Picobello im Rahmen der Aktion „Let’s clean up Europe“ wurde abgesagt. Vorerst wird die bonnorange AöR keine Müllsammelaktionen durch die Bereitstellung von Materialien unterstützen, um dazu beizutragen, dass soziale Kontakte auf ein Minimum reduziert werden.
  • Die Informationsveranstaltungen in den Stadtbezirken Bonn, Beuel und Hardtberg sind bis auf weiteres verschoben, werden aber nachgeholt.
  • Vorrübergehende Schließung der Wertstoffhöfe: Bitte sehen Sie davon ab, dieser Tage „auszumisten“. Das hat Zeit bis nach der Krise.
  • Die Grünannahmestelle in Ückesdorf bleibt geöffnet, allerdings steht der Mitarbeiter vor Ort nicht mehr zur persönlichen Beratung zur Verfügung.
  • Auch der Zugang zu der Zentrale der bonnorange AöR am Lievelingsweg wurde für Externe, also auch für Kund*innen, untersagt.
  • Bestellung von Mülltonnen etc. müssen vorerst per Telefon, E-Mail, Fax oder auf dem Postweg abgewickelt werden.
  • Es findet keine persönliche Abfallberatung statt.
  • Die bonnorange AöR stellt bis auf weiteres keine Abladegenehmigungen mehr für die Müllverwertungsanalage in Bonn aus, da auch bei der MVA zum Schutz der Mitarbeitenden zur Zeit keine Privatanlieferungen möglich sind.

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Stadtreinigung

  • Oberste Priorität haben der Winterdienst und die Beseitigung von wildem Müll, Glasscherben und die Wahrnehmung von Aufgaben in Zusammenarbeit mit Polizei, Feuerwehr und Ordnungsamt. Zur Aufrechterhaltung der Hygiene gehört die tägliche Leerung der stark frequentierten Papierkörbe und die Reinigung von öffentlichen Plätzen sowie die wöchentliche Leerung aller übrigen Papierkörbe im öffentlichen Verkehrsraum. Bevor dies ausfällt, werden wir schrittweise andere Reinigungsleistungen reduzieren, solange die Hygiene dadurch nicht gefährdet wird. Bonner Bürger*innen können ihren Beitrag leisten, indem sie mit uns gemeinsam auf Sauberkeit achten und die Fahrbahnen, Gehwege, Fußgängerzonen, Parks usw. frei von Abfall und anderen Verschmutzungen halten.
  • Um den Mitarbeiter*innen zu ermöglichen, Abstand zu wahren, rücken unsere Teams zeitversetzt aus und wieder ein. Ihre Fahrzeuge sind nur noch mit zwei Personen besetzt und wurden mit jeweils einem 10-Liter-Kanister Wasser, Seife und Einmalhandtüchern ausgestattet. Zudem wurden unsere Mitarbeiter*innen gebeten, engen Kontakt zu Bürger*innen zu meiden, also zum Beispiel mit der Leerung eines Papierkorbes an einer Bushaltestelle zu warten, bis die Ein- und Aussteigenden sich entfernt haben. Bitte geben auch Sie unseren Mitarbeiter*innen die Möglichkeit den Sicherheitsabstand einzuhalten und nehmen Sie die Distanz nicht persönlich, denn sie ist fürsorglich gemeint.
  • Leider verzeichnet die Stadtreinigung aktuell einen höheren Reinigungsaufwand. Das betrifft insbesondere das Rheinufer, die Rheinaue und Parkanlagen wie zum Beispiel den Hofgarten. Wir mussten nun eine zweite Schicht einsetzen, die nur Abfälle aus diesen Bereichen beseitigen. Die Art der Abfälle deutet darauf hin, dass sich dort Personen vermehrt zum Feiern verabreden. An dieser Stelle sei nochmals darauf hingewiesen, dass wir alle unsere sozialen Kontakte reduzieren müssen, um die Verbreitung des Virus einzudämmen. Bitte verabreden Sie sich nicht zu Partys! Bitte bleiben Sie zu Hause! Dabei geht es vor allen Dingen um Ihre Gesundheit und nicht unseren Arbeitsaufwand.
  • Die Gum-Walls im Stadtgebiet haben wir vorerst außer Betrieb genommen.

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Entsorgung

  • Oberstes Ziel ist die Verhütung von Krankheiten und Gesundheitsschäden in der Stadt durch die Sicherstellung der Abfallentsorgung. Dafür hat bonnorange einen Notfallplan, der auch unserer Verantwortung für unsere Mitarbeiter*innen Rechnung trägt, die wir schützen müssen, damit sie weiterhin ihre wichtigsten Aufgaben erfüllen können. Erste Maßnahmen aus dem Notfallplan wurden mit der Schließung der Wertstoffhöfe und der Schließung der mobilen Grünannahmestellen bereits ergriffen. Sollte es zu Engpässen kommen, können Leistungen von uns sukzessive zurückgefahren werden. Zunächst könnte die gewerbliche Sammlung von Papierabfällen von einem 14-tägigen auf ein monatliches Intervall umgestellt werden. Auch die Altkleidersammlung aus den Containern von bonnorange, Sperrmüll- und Elektrogroßgerätesammlung könnten zum Beispiel dann abgestellt werden, wenn viele unserer Mitarbeiter*innen erkranken sollten. In jedem Falle werden wir die Abholung von medizinischen Abfällen, die Beseitigung von wildem Müll, die Restabfallsammlung und die Bio-Tonnen-Abfuhr aufrecht erhalten. Sollte es zu solchen Einschränkungen kommen, werden wir Sie darüber informieren.
  • Morgens rücken die Sammelfahrzeuge nur noch mit dem Fahrer aus und treffen die Kollegen im Revier. In der Regel fahren unsere Sammelfahrzeuge während ihres Einsatzes einmal zum Abladen der Abfälle. Dies tut der Fahrer nun alleine. Seine Kollegen begleiten ihn nicht, sondern warten auf seine Rückkehr im Revier.
  • Unsere Abfallsammelfahrzeuge sind schon vor der Pandemie mit Desinfektionsmittelspendern ausgestattet gewesen.
  • Besondere Regelungen für Quarantäne-Haushalte: Auf Empfehlung des BMU sollten Bürger*innen, die in privaten Quarantäne-Haushalten leben, nicht nur Hygieneartikel wie Taschentücher, Einwegwäsche oder Wischlappen, sondern auch Altpapier, Verpackungen und häusliche Bio-/Küchenabfälle über die Restmülltonne entsorgen. Die Abfälle sind in stabilen, möglichst reißfesten Müllsäcken zu sammeln, die fest verschlossen (zum Beispiel verknotet) werden müssen. Um Beschädigungen und Verletzungen zu vermeiden, müssen spitze und scharfe Gegenstände sicher verpackt werden. Die Müllsäcke sollten möglichst so verstaut werden, dass vermieden wird, dass zum Beispiel Tiere Müllsäcke aufreißen und mit dem Abfall in Kontakt kommen oder diesen verteilen. Die Beistellsäcke dürfen erst am Abfuhrtag rausgestellt werden.
  • Aufgrund der Vielzahl der Bestellungen von Sperrmüll auf Abruf und der Elektrogeräteabholung, hat sich die Wartezeit auf einen Termin deutlich verlängert. Kurzfristige Terminwünsche können deswegen nicht mehr erfüllt werden. Freie Termine gibt es erst wieder im Juni.
  • Zum Schutz der eigenen Mitarbeiter*innen vor dem Coronavirus wird die bonnorange AöR ab dem 30. März und bis auf Weiteres die mobile Grünabfallsammlung einstellen. Da die beiden Wertstoffhöfe geschlossen sind, stehen den Bonner Bürger*innen in nächster Zeit nur die stationären Grüncontainer auf einigen Friedhöfen im Stadtgebiet zur Verfügung.

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Schutzmaßnahmen für unsere Mitarbeiter*innen

  • Alle Mitarbeiter*innen wurden über Basismaßnahmen zu Vermeidung der Verbreitung des Virus informiert. Dazu zählt insbesondere eine gute Handhygiene, für die ein häufigeres Händewaschen mit Wasser und Seife völlig ausreicht. Desinfektionsmittel sollten vorwiegen von denjenigen Mitarbeitenden verwendet werden, die keine Möglichkeit haben, sich die Hände zu waschen, weil sie zum Beispiel im Außeneinsatz sind. Wir halten uns an die Husten- und Nies-Etikette (nicht in die Hände niesen und husten, sondern lieber in die Ellenbeuge oder in ein Wegwerf-Taschentuch). Ebenso halten wir Abstand zueinander.
  • Soweit die technischen Voraussetzungen vorhanden sind, arbeiten Mitarbeiter*innen von uns im Home-Office. Des Weiteren wird die Besetzung der Büros reduziert. Dafür wird mit einer flexiblen Einteilung der Arbeitszeit ermöglicht, dass sich Mitarbeiter*innen, die in einem Raum sitzen, abwechseln können.
  • Wir unterstützen unsere Mitarbeiter*innen bei der Kinderbetreuung, indem wir Ihnen bestätigen dass sie bei uns als Entsorgungsbetrieb in der kritischen Infrastruktur arbeiten. Denn sie haben in der jetzigen Situation einen individuellen Anspruch auf eine Betreuung ihrer Kinder in Kindertagesbetreuungsangeboten.
  • In unserer Kantine haben wir die Tische und Stühle weit auseinandergestellt und das Zusammensetzen in Gruppen untersagt. Der Aufenthalt ist an diesem Ort nur in seiner Funktion als gesetzlich vorgeschriebenem Pausenraums erlaubt. Nach Möglichkeit sollen dort keine Speisen mehr zu sich genommen werden. Deswegen bietet die Kantine nur noch Gerichte „auf die Hand“ an.

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