22.11.2017

bonnorange AöR hat zum ersten Treffen zum Thema „Stadtsauberkeit“ geladen

Teilnehmer des ersten Stakeholdertreffens

Teilnehmer des ersten Stakeholdertreffens

Am 21.November 2017 hat bonnorange AöR wichtige Interessenvertreter der Stadt Bonn zu einem ersten von zwei Stakeholder-Treffen mit dem Thema "Stadtsauberkeit" geladen. Herr Wiesner, Stadtbaurat und Verwaltungsratsvorsitzender der bonnorange nutzte das Treffen, um sich mit allen Teilnehmern über ihre Eindrücke und Handlungsbedarfe für eine Verbesserung des Stadtbilds auszutauschen. 

Ziel dieser zwei Treffen ist es, die Bedarfe der Interessensvertreter durch einen aktiven Austausch besser kennenzulernen und durch abgeleitete Maßnahmen dauerhaft die Stadtsauberkeit und damit die Kundenakzeptanz und Kundenzufriedenheit in Bonn zu erhöhen.

Nach der Vorstellungsrunde, in der die Teilnehmer Lob und erste Anmerkungen kundtun konnten, stellte Herr Prof. Gellenbeck von der INFA GmbH in einem Impulsvortrag die Auswirkungen durch gesellschaftliche und demografische Entwicklungen auf die Stadtsauberkeit dar. Insbesondere durch die intensive Mehrnutzung des öffentlichen Raums und deutliche Zunahme von Events, aber auch durch Faktoren wie steigende Mobilität ("Unterwegs-Konsum") erfolgen oftmals spontane und massive Verschmutzungen, die auch von den Bürgern, Touristen und der Geschäftswelt wahrgenommen werden.

Als Ergebnis des Vortrags wurde dargestellt, dass die Stadtsauberkeit neben der Sicherheit, einen erheblichen Bedeutungszuwachs als entscheidender Standortfaktor für die stadtgesellschaftlichen Akteure hat. Die Städte und zuständigen Stadtreinigungsbetriebe haben oftmals dieselben Ziele bezüglich der Stadtsauberkeit und reagieren daher mit einer Vielzahl an Maßnahmenpaketen, um den Herausforderungen her zu werden.

Vor dem Hintergrund diesen Vortrags erarbeiteten die Teilnehmer konkrete Themenbereiche, die für die Folgesitzung im Detail aufgearbeitet werden sollen. Neben dem - auch in vielen anderen Städten brennenden - Thema des Schnittstellenabbaus im öffentlichen Raum (i. W. Zersplitterung von Zuständigkeiten) wurde hierbei unter anderem auch die mögliche Erhöhung von Öffentlichkeitsarbeit und Präventionsmaßnahmen, die Prüfung zur Umsetzung von ordnungspolitischen Maßnahmen, die Optimierung der Reinigung hinsichtlich Zigarettenkippen und Kaugummiflecken in den Fußgängerzonen und auf Gehwegen, eine bedarfsgerechtere Reinigung in den Straßenkategorien sowie die bereits in Grundzügen geplante Umorganisation und praktische Umsetzung der Sperrmüllabfuhr zusammengetragen.

Für die zweite Sitzung Anfang 2018 ist es geplant, dass die bonnorange die erfolgsversprechenden Ansatzpunkte mit bereits laufenden Projekten in Bonn und andernorts abgleicht, um anschließend gemeinsam mit den Stakeholdern ein Eckpunktepapier zu erarbeiten, welches dann im Verwaltungsrat der bonnorange AöR und weiteren politischen Gremien vorgestellt werden kann.

 

Auf dem Foto (von links nach rechts):

Herr Eder (Quartiersmanagement Tannenbusch); Herr Rzepka (Amt für Soziales und Wohnen); Herr Westphal (SWB Bonn); Herr Wiesner (Stadtbaurat und Verwaltungsratsvorsitzender); Herr Prof. Dr. Gellenbeck (INFA); Herr Fenninger (CDU); Frau Reinhardt (City Marketing Bonn); Herr Dr. Eickschen (SPD); Herr Pusch (Vonovia); Frau Schweer (die Grünen); Frau Renzler (Vonovia); Jasmin Mangold (bonnorange AöR) Herr von der Osten (Einzelhandelsvertretung); Frau Hülter (bonnorange AöR); Frau Groß (WM Consulting); Herr Vomberg (bonnorange AöR)