Sperrmüll auf Abruf

Seit Anfang 2018 testet die bonnorange AöR in einem Pilotprojekt das Angebot "Sperrmüll auf Abruf". Dazu wurde die Sperrmüllabholung für rund 20 Prozent der Haushalte in Bonn umgestellt. Statt der gewohnten vier festen Termine, wird Sperrmüll nun nach Voranmeldung abgeholt. Die Entscheidung, ob das Pilotprojekt stadtweit umgesetzt wird, trifft der Rat der Bundesstadt Bonn zu gegebener Zeit.

Dieses Angebot gilt ausschließlich im Pilotgebiet. Die Haushalte im Pilotprojekt finden im Abfallkalender in der Spalte "Sperrmüll" einen entsprechenden Hinweis.

Sperrmülltermin anmelden:

Telefonische Bestellung/Anmeldung: 0228 - 555 272 22 25 (Mo-Do 8 bis 16 Uhr, Fr 8 bis 13 Uhr)

Sperrmülltermin per Online-Formular anmelden: Bestellformular

Um eine Abholung im Wunschzeitraum zu ermöglichen, bitten wir um rechtzeitige Anmeldung.

Allgemeines:

Den Sperrmüll können weiterhin entgeltfrei Eigentümer, Verwalter und Mieter bestellen, deren Objekte in den Straßen liegen, die am Pilotprojekt teilnehmen.

Die Gegenstände sind am Abfuhrtag des Sperrmülls bis spätestens 7.00 Uhr am Gehwegrand so aufzustellen, dass niemand über das unvermeidbare Maß hinaus dadurch belästigt, behindert oder gefährdet wird.

Sollte ein Trage- oder Entrümpelungsservice notwendig sein, schauen Sie bitte in die Gelben Seiten oder kontaktieren Sie uns und wir geben Ihnen Informationen von caritativen Einrichtungen an die Hand. Telefonische Informationen unter: 0228 - 555 272 22 25 (Mo-Do 8 bis 16 Uhr, Fr 8 bis 13 Uhr).

Muss bei der Entrümpelung auch Müll entsorgt werden, der nicht zum Sperrmüll gehört, wie zum Beispiel Restmüll, Kleinkram, der nicht mehr genutzt werden kann etc., werden je nach Menge ein oder mehrere gebührenpflichtige 1100 Liter-Restmüllbehälter aufgestellt.

Was gehört zum Sperrmüll?

Zum Sperrmüll zählen: alle beweglichen Einrichtungsgegenstände, die zu sperrig für die Restmülltonne sind, das sind vor allem Möbel, wie

  • Stühle und Tische,
  • zerlegte Schränke,
  • Kommoden,
  • Matratzen,
  • Lattenroste,
  • Bettgestelle,
  • nicht mit Holzschutzmittel behandelte Gartenmöbel,
  • Regale,
  • Teppiche und Teppichboden (bis 50 m²),
  • Hölzer aus dem Innenbereich, wie Türblätter ohne Glas, Paneelen oder Dielen (gebündelt), Parkett und Laminat (gebündelt)
  • Holzpaletten aus privaten Haushalten,
  • ausgediente leere Wäschekörbe und leere Koffer,
  • und sonstige sperrige Haushaltsgegenstände.

Die Gegenstände dürfen im Einzelfall ein Gewicht von 70 kg nicht überschreiten und dürfen nicht länger als 2 Meter sein.

Was wird nicht mitgenommen?

  • Alle Abfälle, die von ihrer Größe her in die Restmülltonne passen ("Kleinkram" s. Kofferraumladung, Beistellsäcke) oder ins Recycling gehören, wie Pappkartons und Verpackungen,
  • Elektrogeräte,
  • Holzpaletten aus dem gewerblichen Bereich,
  • behandelte Außenhölzer (behandelte Hölzer aus dem Außenbereich), wie zum Beispiel: Zäune, Gartenhäuser, Gartenmöbel, Palisadenhölzer, Sichtschutzwände, Bahnschwellen, Brandholz.
  • Abfälle aus Umbau- und Renovierungsarbeiten, wie zum Beispiel Steine, Bauschutt, Fenster, Haustüren, Bauhölzer, Fachwerk, Dachsparren, Wasch- und Toilettenbecken. Diese zählen zu den Baustellenabfällen.
  • Gefährliche Abfälle (Sondermüll) wie Lacke, Farben, entzündliche Stoffe. Diese Abfälle sind bei den Wert- und Schadstoffsammelstellen abzugeben.
  • Nachtspeicheröfen und andere Gegenstände, bei denen Asbest verarbeitet wurde (z.B. Welleternit): Sie müssen von Spezialfirmen ausgebaut und entsorgt werden.
  • Auto- und Motorradteile (Fahrzeugverwerter)

Zum Wegwerfen zu schade?!

Abfall vermeiden durch Weiterverwendung.

Bevor Sie Ihre Einrichtungsgegenstände zur Sperrmüllabfuhr an den Straßenrand stellen, prüfen Sie, ob diese nicht noch Verwendung finden können. Brauchbare Gegenstände können Sie entweder verkaufen oder verschenken. Unsere Seite "Tauschbörsen" nennt viele Möglichkeiten zur Weitergabe. Tipp: Achten Sie beim Kauf von Möbeln und Haushaltsgeräten auf Reparaturfreundlichkeit und Langlebigkeit. Dann werden sie nicht so schnell zu Müll.

Weitere Informationen:

Durch die Anmeldung der Gegenstände für die Sperrmüllabfuhr können die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bonnorange AöR die Bürgerinnen und Bürger individuell über alternative Entsorgungswege der noch brauchbaren Gegenstände informieren und so aktiv zu Abfallvermeidung und Weiterverwendung beitragen. Gleichzeitig wird von diesem Pilotprojekt ein deutlich saubereres Stadtbild und eine reibungslosere Abfuhr erreicht.