Sperrmüll auf Abruf

Für zwei Jahre testet die bonnorange AöR in einem Pilotprojekt das Angebot eines Entrümpelungsservices. Dazu wurde die Sperrmüllabholung für rund 20 Prozent der Haushalte in Bonn umgestellt. Statt der gewohnten vier festen Termine, wird Sperrmüll nun nach Voranmeldung abgeholt. Dieses Angebot gilt ausschliesslich im Pilotgebiet. Eine Kombination von Sperrmüll auf Bestellung und festen Terminen ist nicht möglich. Die Haushalte im Pilotprojekt finden im Abfallkalender in der Spalte "Sperrmüll" einen entsprechenden Hinweis.

Terminvergabe: Wir bitten um Verständnis, dass aufgrund der Tourenplanung keine individuellen Wunschtermine vergeben werden können. Die Abfuhrtermine für Ihre Adresse sind daher vorgeplant und werden Ihnen bei der Anmeldung angeboten. In der Regel gibt es für jeden Abfuhrbezirk zwei Termine pro Monat. Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung, da die Termine für einen laufenden Monat aufgrund hoher Nachfrage unter Umständen bereits ausgebucht sind.

Allgemeines:

Den Sperrmüll können Eigentümer, Verwalter und Mieter bestellen, deren Objekte in den Straßen liegen, die am Pilotprojekt teilnehmen. Wir beraten Sie gerne zum Thema Entrümpelungsservice. Dieser ist kostenpflichtig und wird der Bestellerin/dem Besteller je nach Aufwand in Rechnung gestellt.

Gebühren/Preise:

Für die Abholung des Sperrmülls entstehen keine zusätzlichen Kosten. Es werden nur Gegenstände mitgenommen, die zum Sperrmüll gehören.

Der Entrümpelungsservice ist kostenpflichtig und wird den Bestellern je nach Aufwand in Rechnung gestellt:

  • Einzelpreis für eine Entrümpelung aus dem Erdgeschoss: 635,59 Euro (inkl. MwSt.)
  • Einzelpreis für eine Entrümpelung aus der 2. Etage (ohne Aufzug): 794,49 Euro (inkl. MwSt.)
  • Einzelpreis für eine Entrümpelung aus dem Keller (ohne Aufzug): 523,97 Euro (inkl. MwSt.)

Der Tragedienst (Herausstellen von Sperrmüll) ist kostenpflichtig und wird den Bestellern je nach Aufwand in Rechnung gestellt:

  • Pauschale für zwei Mitarbeiter für je 30 Minuten einschließlich An- und Abfahrt für das Herausstellen von Sperrmüll: 96,48 Euro (inkl. MwSt.)
  • Kosten je weitere begonnene 15 Minuten: 16,75 Euro (inkl. MwSt.)

Entrümpelung und Sperrmülltermin anmelden:

Wir bitten um rechtzeitige Anmeldung, da die Termine für einen laufenden Monat aufgrund hoher Nachfrage unter Umständen bereits ausgebucht sind.

Telefonische Bestellung/Anmeldung: 0228 - 555 272 22 25 (Mo-Do 8 bis 16 Uhr, Fr 8 bis 13 Uhr)

Sperrmülltermin per Online-Formular anmelden: Bestellformular

Entrümpelung per E-Mail bestellen: abholservice(at)bonnorange.de

Bitte beachten Sie: In der Entrümpelung nicht enthalten sind Arbeiten, die von Spezialunternehmen ausgeführt werden müssen, zum Beispiel die Demontage von Wasserboilern, Nachtstromspeicheröfen etc.

Die Gegenstände sind am Abfuhrtag des Sperrmülls bis spätestens 7.00 Uhr am Gehwegrand so aufzustellen, dass niemand über das vermeidbare Maß hinaus dadurch belästigt, behindert oder gefährdet wird.

Was gehört zum Sperrmüll?

Zum Sperrmüll zählen: alle beweglichen Einrichtungsgegenstände, die zu sperrig für die Restmülltonne sind, das sind vor allem Möbel, wie

  • Stühle und Tische,
  • zerlegte Schränke,
  • Kommoden,
  • Matratzen,
  • Lattenroste,
  • Bettgestelle,
  • nicht mit Holzschutzmittel behandelte Gartenmöbel,
  • Regale,
  • Teppiche und Teppichboden (bis 50 m²),
  • Hölzer aus dem Innenbereich, wie Türblätter ohne Glas, Paneelen oder Dielen (gebündelt), Parkett und Laminat (gebündelt)
  • Holzpaletten aus privaten Haushalten,
  • ausgediente leere Wäschekörbe und leere Koffer,
  • und sonstige sperrige Haushaltsgegenstände.

Die Gegenstände dürfen im Einzelfall ein Gewicht von 70 kg nicht überschreiten und dürfen nicht länger als 2 Meter sein.

Was wird nicht mitgenommen?

  • Alle Abfälle, die von ihrer Größe her in die Restmülltonne passen ("Kleinkram") oder ins Recycling gehören, wie Pappkartons und Verpackungen,
  • Elektrogeräte,
  • Holzpaletten aus dem gewerblichen Bereich,
  • behandelte Außenhölzer (behandelte Hölzer aus dem Außenbereich), wie zum Beispiel: Zäune, Gartenhäuser, Gartenmöbel, Palisadenhölzer, Sichtschutzwände, Bahnschwellen, Brandholz.
  • Abfälle aus Umbau- und Renovierungsarbeiten, wie zum Beispiel Steine, Bauschutt, Fenster, Haustüren, Bauhölzer, Fachwerk, Dachsparren, Wasch- und Toilettenbecken. Diese zählen zu den Baustellenabfällen.
  • Gefährliche Abfälle (Sondermüll) wie Lacke, Farben, entzündliche Stoffe. Diese Abfälle sind bei den Wert- und Schadstoffsammelstellen abzugeben.
  • Nachtspeicheröfen und andere Gegenstände, bei denen Asbest verarbeitet wurde (z.B. Welleternit): Sie müssen von Spezialfirmen ausgebaut und entsorgt werden.
  • Auto- und Motorradteile (Fahrzeugverwerter)

Weitere Informationen:

Gleichzeitig wird von diesem Pilotprojekt auch ein saubereres Stadtbild erwartet.

Zum Wegwerfen zu schade?!

Abfall vermeiden durch Weiterverwendung.

Bevor Sie Ihre Einrichtungsgegenstände zur Sperrmüllabfuhr an den Straßenrand stellen, prüfen Sie, ob diese nicht noch Verwendung finden können. Brauchbare Gegenstände können Sie entweder verkaufen oder verschenken. Unsere Seite "Tauschbörsen" nennt viele Möglichkeiten zur Weitergabe. Tipp: Achten Sie beim Kauf von Möbeln und Haushaltsgeräten auf Reparaturfreundlichkeit und Langlebigkeit. Dann werden sie nicht so schnell zu Müll.