Mehrweg-Pfandflaschen

Entsorgung:

Informationen:

Mehrwegsysteme leisten durch die Vielzahl ihrer Umläufe zwischen Abfüller und Verbraucher in der Regel einen wertvollen Beitrag zur Abfallvermeidung. Die Stars in Sachen Vermeidung sind Verpackungen, die bis zu 50 -60 mal wiederbefüllt werden können. Das gilt zum Beispiel für Mineralwasser und Bier in Mehrweg-Glasflaschen. Auch Mehrwegflaschen aus Kunststoff können wiederbefüllt werden. Die Anzahl der Umläufe ist hier allerdings geringer. Das Sammelsystem ist fast überall regional gut ausgebaut. Die aufgewendeten Rohstoff- und Energiemengen sind bei hohen Umlaufzahlen gering. Eine umfassende ökologische Bewertung der Vorzüge und Nachteile von Mehrwegsystemen ist gegenwärtig noch nicht möglich. Grundsätzlich lässt sich aber festhalten, dass die Ökobilanz für Mehrweg-Pfandflaschen umso günstiger ausfällt, je kürzer der zurückgelegte Transportweg und je höher die Umlaufzahl ist. Wer sich für Mehrwegsysteme entscheidet, nimmt die Tatsache ernst, dass Rohstoffe begrenzt zur Verfügung stehen und in vielen Bereichen einfach zu schade für die Herstellung von Einwegverpackungen sind.

Mehrwegflaschen und Linzenzzeichen: Weil kein Abfall produziert wird, brauchen Pfandflaschen keine Lizenzzeichen wie zum Beispiel den "Grünen Punkt". Das Flaschenpfand sorgt dafür, dass die Flaschen zurück zum Handel und anschließend zur Wiederbefüllung gelangen. Den Gang zum Glascontainer können Sie sich sparen. Auch fürs Recycling ist gesorgt: Ausgemusterte Pfandflaschen gelangen ab Abfüllfabrik automatisch ins Recycling.