Winterdienst

Wir sind immer für Sie da - auch bei Schnee und Eis

Ab 4.00 Uhr (sonn- und feiertags ab 6 Uhr) morgens stehen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere speziell ausgerüsteten Fahrzeuge bereit, führen Sicherungsfahrten durch, streuen und räumen bei Bedarf die Fahrbahn. Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sollen in der Winterzeit innerhalb geschlossener Ortslagen sicher an Ihr Ziel kommen.

Auch wenn es überall wichtig ist, wir können nicht allerorts gleichzeitig sein. Deshalb arbeitet der Winterdienst in Prioritätsstufen. Verkehrswichtige Straßen mit gefährlichen Stellen, unmittelbare Krankenhauszufahrten, Steigungsstrecken des öffentlichen Personennahverkehrs und Ortsdurchfahrten klassifizierter Straßen sind vorrangig zu behandeln.

Die Satzung gibt ergänzende Räum- und Streupflichten für Grundstückseigentümer vor, deren Grundstück an öffentliche Fußgänger- und gemeinsamen Geh- und Radweg sowie Haltestellen grenzen. Die Gehwege sind in einer Breite von 1,50 m von Schnee und Eis freizuhalten; dies gilt auch für Wohn- und Stichwege sowie sonstige Verkehrsflächen, auf denen sowohl Fußgänger- als auch Radverkehr gemeinsam zugelassen sind (Zeichen 240 StVO).

Wir bitten, Autos so zu parken, dass die breiten Winterdienstfahrzeuge gut durch die Straßen kommen. Falsch geparkte Autos erschweren oft die Winterdiensträumung von Straßen. Das kostet wertvolle Zeit. Winterdienstprofis und Verkehrsteilnehmer müssen jetzt gut zusammen arbeiten, um eine sichere Mobilität in der Stadt aufrecht zu erhalten.

Winterliche Glätte kann in 3 Hauptformen unterteilt werden:

Glätte durch Gefrieren von nassen Straßenabschnitten

Diese Art von Glätte tritt häufig auf, wenn zum Abend bei Temperaturen wenig über 0 Grad Niederschlag fällt. Anschließend klart der Himmel auf, der Wind flaut ab und die Temperatur der Straßenoberfläche sinkt unter den Gefrierpunkt. Dann kann bereits nach kurzer Zeit eine Eisschicht auf der Straße entstehen. Wie gefährlich diese Glätte am Abend, in der Nacht oder am frühen Morgen werden kann, ist von der Bodentemperatur abhängig. Straßenstücke, die den ganzen Tag im Schatten liegen oder Brücken, sind für Glättebildung anfälliger, weil ihnen im Herbst ein wärmender Untergrund (Boden) fehlt.

Glätte durch Gefrieren von Feuchtigkeit (Kondensation)

Sinkt die Temperatur eines Gegenstandes, zum Beispiel die der Straßenoberfläche, unter den Taupunkt, entsteht auf der Straße Feuchtigkeit durch Kondensation(Tröpfchenbildung). Sinkt die Temperatur der Straße unter den Gefrierpunkt, entstehen an der Oberfläche Eiskristalle. Es bildet sich Reif. Werden die Eiskristalle durch den Verkehr zusammengedrückt, zum Schmelzen gebracht und gefrieren anschließend wieder, bildet sich gefährliche Eisglätte. Auf Brücken bildet sich in der Regel zuerst Reif, denn Brücken unterliegen viel größeren Temperaturschwankungen zwischen Tag und Nacht und kühlen sich wegen der fehlenden Untergrundwärme viel schneller ab als benachbarte Straßenstücke. Stahlbrücken sind aufgrund der geringeren Wärmekapazität noch glätteanfälliger als Brücken aus Beton. Brücken, die sich in der Nähe von Gewässern befinden, reagieren extrem anfällig in Bezug auf Kondensation und Glätte. Das oftmals warme Wasser bringt sehr viel Feuchtigkeit in die Luft. Die Hauptursache für einen Temperaturrückgang an der Erdoberfläche ist die Ausstrahlung von Wärme. Diese Ausstrahlung findet ununterbrochen am Tag und während der Nacht statt. Durch die fehlende Sonneneinstrahlung in der Nacht kühlen sich Erdbodenoberfläche und Luft ab (nur durch Ausstrahlung von Wärme). Da kalte Luft schwerer ist als warme, sammelt sich die Kaltluft am Boden. Während klarer und windstiller Nächte tritt oftmals der Fall ein, dass die Temperatur in 2 Meter Höhe oberhalb des Gefrierpunktes liegt, während wenige Zentimeter über dem Erdboden und am Erdboden selbst Frost auftritt. Das ist Bodenfrost.

Um die größt mögliche Verkehrssicherheit zu gewährleisten, werden, nach entsprechender Wettervorhersage, diese sogenannten Präventivtouren gefahren, auch wenn das Thermometer Plusgrade zeigt. Die bonnorange AöR startet mit den Präventivtouren werktags um 4 Uhr (am Wochenende um 6 Uhr), damit noch vor dem Einsetzen des Berufsverkehrs exponierte Stellen wie Brücken kontrolliert und präventiv mit Sole versorgt werden können.

Glätte durch Niederschlag

Niederschlag kann in verschiedenen Formen zu Glätte führen. Am wichtigsten sind Schnee, Glatteisregen und Hagel.

Bei Niederschlägen ist bonnorange AöR mit allen verfügbaren Winterdienstlern und Geräten im Einsatz.

Quelle: Glätte24.de (Glätte24.de ist ein Angebot der MeteoGroup Deutschland GmbH)

Weitere ausführliche Informationen finden Sie im Wetterlexikon von Glätte24.de

Wer macht was im Winterdienst? Wir haben viele Informationen rund um den Winterdienst in der Bundesstadt Bonn für Sie zusammengetragen:

Informationen zum Winterdienst 2015/2016

Weitere Informationen erhalten Sie am Bürgertelefon Abfallberatung und Stadtsauberkeit, Telefon: 0228 - 555 27 20.